 | Suche: |

Diakonieverein
des Kirchenkreises Rostock
– Rostocker Stadtmission – e.V.
Bergstraße 10
18057 Rostock

Einrichtungen des
Kirchenkreises Rostocks
– Rostocker Stadtmission – e.V.
Schriftgröße wählen:
Diakonie
Rostocker Stadtmission e.V.
...
nach oben
Die Geschichte der Diakonie in Stichpunkten
- Johann Heinrich Wichern beginnt in Hamburg Anfang des 19. Jh. mit sozialer Arbeit
- In den 40er Jahren des 19. Jh. gründen Rostocker den Verein für Innere Mission
- Vielfältige Initiativen des Vereins wie Rettungshaus in Gehlsdorf, Herberge zur Heimat, Männer- und Jünglingsverein, Jungfrauenverein, Armenkrankenverein, haben Bestand, während der Verein für Innere Mission selbst wieder aufgelöst wurde
- Anfang des 20.Jh. drängt vielfältige Tätigkeit nach gemeinsamer Organisationsform
- Pastor Hunzinger betreibt Neugründung des Stadtvereins für Innere Mission
- Am 9. Mai 1904 - Stadtverein wieder ins Leben gerufen
- Im Herbst 1904 zählt der Verein 185 Mitglieder
- Zunächst werden in der Margaretenschule, besonders wegen der alten, schwachen und schwerhörigen Gemeindeglieder Bibelstunden, Vorträge an Gemeindeabenden angeboten – die Heiligen Geist Kirche ist noch nicht gebaut, denn der Weg zur Jakobikirche ist zu weit!
- 1905 der Kirchenbauverein (für Heiligen Geist Kirche) beschließt bei seiner Auflösung, einen Teil seines Vermögens dem Stadtverein für Innere Mission zum Bau eines Gemeinde- oder Vereinshauses zur Verfügung zu stellen
- 1905 der Geistliche der Stadtmission übernimmt im Universitäts-Krankenhaus die Krankenhausseelsorge und hält dort wöchentlich Andachten
- Die Fürsorge für verschämte Arme sowie die Fürsorge und Seelsorge an Gefährdeten und Verlorenen ist Bestandteil der Vereinsarbeit
- Seit Juli 1906 hat der Geistliche der Stadtmission die seelsorgerliche Versorgung auch in der Augen- und Ohrenklinik sowie in der Frauenklinik übernommen, dazu auch die „Versorgung der gerichtlichen Gefängnisse“
- Zum 01. Juli 1908 mietete der Stadtverein die erste Etage des Hauses Wismarsche Str. 3, doch die Räume reichen für etliche Veranstaltungen nicht aus
- Die Heiligen-Geist-Kirche ist erbaut und eingeweiht, damit entfallen die sonntäglichen Bibelstunden in der Margaretenschule
- Finanzsorgen begleiten den Verein Jahr für Jahr, dennoch verfestigt sich der Gedanke an ein geeignetes Vereins-Haus
- Im Frühjahr 1910 nimmt die Stadtmission die „gottesdienstliche Versorgung der Taubstummen“ von Rostock und Umgebung in sein Programm neu auf
- Der Blau-Kreuz-Verein tritt in enge Beziehungen zur Stadtmission
- 1910 bestellt der Vorstand eine ständige Kommission zur Sichtung und Prüfung eines geeigneten Grundstücks für ein eigenes „Stadtmissions- oder Gemeindehaus“
- Mai 1911 Zusammenschluss des alten “Rostocker Männer- und Jünglingsvereins“ mit dem CVJM
- 1911 kauft der Stadtverein für Innere Mission (Kürzel: Stadtmission) Haus und Grundstück Friedhofsweg 11
- 06. Oktober 1912, Erntedankfest wird das neuerbaute Vereinshaus mit dem Saal seiner Bestimmung übergeben; im Vorderhaus ist der Jungfrauenverein tätig, der auch das Hospiz betreibt; im Hintergebäude des Vereinshauses arbeitet der Armen- und Krankenverein, außerdem hat hier der CVJM seine Räume erhalten
- Der 1. Weltkrieg bringt mancherlei Belastung, die Stadtmission ist bereit, ihre Räume zur Einrichtung eines Lazaretts zur Verfügung zu stellen
- Nachkriegszeit – viel Elend, dem nach Möglichkeit begegnet wird – z.B. Obdachlosenfürsorge
- Zeit des Nationalsozialismus – Tätigkeit der Stadtmission wird behindert und eingeschränkt durch staatliche Maßnahmen
- 1941 sichert die Landeskirche Haus und Grundstück Friedhofsweg 11 vor dem Zugriff der Nazis
- Die Bekennende Kirche hat im Haus der Stadtmission Jugendarbeit fortgesetzt
- Die Jakobi-Gemeinde findet Aufnahme nach Zerstörung ihrer Kirche
- Nach dem 2. Weltkrieg ist das Vorderhaus mit Mietern überfüllt, im Hintergebäude hat weiterhin die Jakobi-Gemeinde Zuflucht gefunden
- 1948 beginnt die fürsorgerische und seelsorgerliche Tätigkeit der Stadtmission wieder
- 1950 Stadtmissionar tritt seinen Dienst an; das Aufgabenprofil der 20er Jahre wird wieder angestrebt
- Blindenbetreuung wird wieder aufgenommen
- Seit den 60er beginnt AGAS (Arbeits-Gemeinschaft zur Abwehrung von Suchtgefahren) mit der Arbeit
- Seit 06. März 1958 gibt es in der Ev.-Luth. Landeskirche Mecklenburgs das Diakonische Werk, im Raum der DDR gibt es kein Vereinsrecht, also auch kein Stadtverein für Innere Mission, die Stadtmission ist zu einer Dienststelle des Diakonischen Werkes geworden
- Seit 1973 Gruppenangebote und Freizeiten für Familien mit geistig behinderten Kindern; Ehe- und Lebensberatung durch psychoanalytisch ausgebildete Eheberater beginnt
- Der Stadtmission stehen wieder alle Räume des Hintergebäudes für die sich trotz aller staatlichen Behinderungen ausweitende soziale Tätigkeit zur Verfügung
- Die Stadtmission ist für die Kirchenkreise Rostock-Stadt und Land zuständige Dienststelle des Diakonischen Werkes
- Die politische Wende hat auch für die Stadtmission eine erhebliche Bedeutung
- Übernahme von Verantwortung im sozialen und sozialpolitischen Bereich durch Erweiterung der Leistungsangebote für die Bürger der Stadt:
- im Bereich Kinder- und Jugendhilfe
- im Bereich sozialer- und sozialtherapeutischer Hilfen für Erwachsene
- im Bereich Kranken- und Altenpflege
- Die Auseinandersetzung mit Werten und Normen christlicher Lebensgestaltung hat für viele damit begonnen
- 2004 besteht das Diakoniewerk „Rostocker Stadtmission“ e.V. 100 Jahre
nach oben
Daten und Fakten
Diakonieverein des Kirchenkreises Rostock
– Rostocker Stadtmission – e.V.
Bergstr. 10
18057 Rostock
Telefon: 0381 - 46136-0
Fax: 0381 - 46136-36
E-Mail: info@rostocker-stadtmission.de
Internet: www.rostocker-stadtmission.de
Vorstand: Vera Blum-Pürckhauer
Vorsitzender des Verwaltungsrates: Heiner Schumacher
Vereinsregistereintrag: Vereinsregister Rostock, Nr. 0893
Gründung: 29.04.1992
Mitarbeiter/innen: ca. 300
Mitgliedschaften:
Diakonisches Werk Mecklenburg
Bankverbindung:
Evangelische Kreditgenossenschaft eG Kassel
Kto.-Nr. 6300316
BLZ: 520 604 10
Für Spenden kann eine entsprechende Bescheinigung ausgestellt werden.
Die Körperschaft fördert mildtätige und kirchliche Zwecke.
Das Finanzamt hat der Rostocker Stadtmission e.V. unter dem Aktenzeichen 079/ 141/ 05263 vom 19.09.2001 bescheinigt, dass die Körperschaft berechtigt ist, für Spenden, die ihr zur Verwendung für diese Zwecke zugewendet werden, Zuwendungsbestätigungen nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck (§50 Abs. 1 EStDV) auszustellen.
nach oben
Arbeitsfelder
...
nach oben